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| Автор: Leni Behrendt |
| Издательство: Bookwire |
| Cтраниц: 1 |
| Формат: FB2.ZIP,FB3,EPUB,IOS.EPUB,TXT.ZIP,RTF.ZIP,A4.PDF,A |
| Размер: 0 |
| ISBN: 9783740963552 |
| Качество: excellent |
| Язык: |
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Описание:
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Leni Behrendt nimmt langst den Rang eines Klassikers der Gegenwart ein. Mit gro?em Einfuhlungsvermogen charakterisiert sie Land und Leute. Uber allem steht die Liebe. Leni Behrendt entwickelt Frauenschicksale, wie sie eindrucksvoller nicht gestaltet werden konnen. "Herr Baron, hier ist ein Einschreibebrief." Hellersen, der arbeitend am Schreibtisch sa?, nahm der alten Barbe den Brief ab und setzte seinen Namen auf den Zustellungsschein, mit dem die Alte wieder hinausging. Gleichgultig offnete er das Schreiben; doch schon bei den ersten Zeilen trat ein Ausdruck hochster Uberraschung in sein Gesicht. Baron von Hellersen, Verwalter auf Rittergut Lorren, wird gebeten, nach Empfang dieses Schreibens unverweilt nach Waldwinkel zu kommen. Die Aufforderung geschieht auf ausdrucklichen Wunsch des Herrn Leopold von Hellersen, des Besitzers von Waldwinkel, der schwer erkrankt ist. Unten stand der schlecht leserliche Namenszug des Notars. Swen schuttelte zweifelnd den Kopf: Wenn dem Herrn Justizrat da nur nicht ein Irrtum unterlaufen war! Waldwinkel, das sagenumwobene. So konnte man es wohl nennen, weil viele davon sprachen, wenige es jedoch mit eigenen Augen erschaut hatten. Ein wundervoller Besitz sollte dieses Waldwinkel sein, zu dem noch einige Vorwerke und die Guter Jagen und Trollen gehorten. Es war der Stammsitz der Hellersen, der immer auf den erstgeborenen Sohn vererbt wurde. Das war im letzten Falle der verwachsene Leopold von Hellersen gewesen. Seinem jungeren Bruder Ewald waren das naheliegende Rittergut Hirschhufen und die beiden Nebenguter Wallen und Lutzen als Erbteil zugefallen. Er hatte jedoch ein so verschwenderisches Leben gefuhrt, da? sein Besitz unter den Hammer gekommen war. Sein Bruder Leopold hatte die Familienguter ersteigert, weil er sie nicht in fremde Hande ubergehen lassen wollte. Ewald erscho? sich, und seine Familie, die nun mittellos dastand, wurde von Leopold von Hellersen unterhalten. Er fuhlte sich dazu verpflichtet, weil sie seine nachsten Anverwandten waren. Swen von Hellersen entstammte einer entfernten Seitenlinie. Er hatte Leopold von Hellersen nur einmal gesehen und ihn als unfreundlichen, stark verwachsenen und grundha?lichen Mann in Erinnerung, der einsam auf seinem herrlichen Besitz lebte und nicht einmal seine nachsten Verwandten und Erben um sich duldete. Und da sollte der alte Herr ausgerechnet ihn, Swen, der so entfernt mit ihm verwandt war, da? er eigentlich nur den Namen mit ihm gemein hatte, zu sich rufen?
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Пресс - релиз
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