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| Автор: Christiane von Torris |
| Издательство: Bookwire |
| Cтраниц: 1 |
| Формат: FB2.ZIP,FB3,EPUB,IOS.EPUB,TXT.ZIP,RTF.ZIP,A4.PDF,A |
| Размер: 0 |
| ISBN: 9783740963163 |
| Качество: excellent |
| Язык: |
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Описание:
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Gro?e Schriftstellerinnen wie Patricia Vandenberg, Gisela Reutling, Isabell Rohde, Susanne Svanberg und viele mehr erzahlen in ergreifenden Romanen von ruhrenden Kinderschicksalen, von Mutterliebe und der Sehnsucht nach unbeschwertem Kindergluck, von sinnvollen Werten, die das Verhaltnis zwischen den Generationen, den Charakter der Familie pragen und gefuhlvoll gestalten. Mami ist beliebt wie nie! Unsere Originalreihe hat nach uber einem halben Jahrhundert nun bereits mehr als 2.800 neue, exklusive Romane veroffentlicht. Eine sympathische Familie lebt vor, wie schon das Leben sein kann, wie man mit den kleinen und gro?en Sorgen des Alltags souveran umgehen, wie man Probleme meistern, wie man existentiellen Noten tief empfundene Heiterkeit und Herzenswarme entgegensetzen kann. Mami ist als Familienroman-Reihe erfolgreich wie keine andere! Thorsten Hallberg stand auf und ging zu dem breiten Fenster seines gro?zugig eingerichteten Buros in den Hallberg-Textil-Werken. Der Fabrikhof war menschenleer, langst waren die Arbeiter und Angestellten durch das gro?e Tor ihrem wohlverdienten Feierabend entgegengegangen. Die elektrische Uhr uber dem Pfortnerhaus zeigte zehn Minuten vor achtzehn Uhr. Die meisten Fenster der zahlreichen Fabrikgebaude waren dunkel, nur da und dort schien Licht in den Hof, und aus den geoffneten Fenstern klang frohliches Singen von Reinmachefrauen, die um diese Stunde mit ihrer Arbeit begannen. Thorsten fuhr sich mit der linken Hand durch sein dichtes dunkles Haar, dann strich er sich uber die vom Lesen endloser Zahlenkolonnen und Aktenstucke mude gewordenen braunen Augen. Er seufzte, da er mit der ganzen Arbeit, die ihm da heute morgen auf den Schreibtisch gelegt worden war, nicht zurechtgekommen war. Dann nahm er seine Zigarettenpackung vom Schreibtisch und zundete sich eine an. Er rauchte in tiefen Zugen, wahrend er wieder ans Fenster ging und es weit offnete. Der Himmel war turkis und rosa, dazwischen wanden sich, tanzenden Schlangen gleich, zartviolette und dunkelrote Bander, einmal zu einer Einheit verschlungen, dann wieder eilig auseinanderstrebend. Es war ein faszinierendes Schauspiel. Thorsten sah gebannt zu, dann holte er sein Rei?brett mit dem aufgespannten wei?en Bogen und die Pastellkreiden. Mit kraftigen Strichen bannte Thorsten Hallberg auf das Papier, was seine auf den Himmel und sein wechselvolles Schauspiel konzentrierten Augen sahen. Jetzt wurde das Himmelgemalde um einen Ton heller, und Thorsten lie? seinen auf einem Tisch montierten Filmapparat laufen, den er stets betriebsbereit und nun an das Fenster herangerollt hatte. Nach funf Minuten war der Zauber am Firmament voruber; hauchzarte Nebelschleier zogen auf, die Konturen der Baume, die drau?en auf der Lichtensteiner Allee standen, wurden dunkler. Thorsten Hallberg schob das Rei?brett an seinen gewohnten Platz, zog die helle Arbeitslampe, die daruberhing, tiefer herunter und setzte sich davor. Im Zimmer von Emma Prunk, seiner Sekretarin, lautete ununterbrochen das Telefon. Thorsten horte es mit einem Ohr und war froh, da? Emmchen schon heimgegangen war und nicht mehr zu ihm durchstellen konnte. Jetzt, da er die Farben des Himmels, die er in sich aufgenommen hatte, auf das Papier bringen und festhalten wollte, durfte ihn niemand storen. Doch der junge Hallberg irrte sich. Kaum hatte er zehn Minuten an seinem Entwurf gearbeitet, da wurde die Tur aufgerissen.
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Пресс - релиз
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